Wie schlau bist du?

Freitag, 9. Juli 2010

Wie schlau bist du?

Oder: Die Macht intelligenter Fragen

Manche spirituellen Flachlandströmungen geben dem menschlichen Denken obsessiv die Schuld am menschlichen Dilemma. Nach dem Motto: „Wenn wir nur alle keinen Verstand hätten, sondern nur Herz , dann wäre alles in Ordnung.“

Heute morgen deshalb ein liebevoll-logisches Plädoyer für dein/unseres Denken.

Dein Verstand ist ein von der Evolution erschaffenes Wunder zur Lösung von alltäglichen Problemen.

Den Begriff ‘Wunder’ verwende ich deswegen, weil es de facto bis heute niemanden gibt, der wirklich erklären kann, wie denkendes Bewusstsein im Detail entsteht und funktioniert. Ich möchte mich heute morgen, auf nüchternen Magen (noch nicht gefrühstückt!) auch nicht mit den philosophischen, sondern den eher praktischen Aspekten des Denkens beschäftigen.

Wozu ist Denken da?

Wie kann ich es am besten nutzen?
Was kann es?
Was kann es nicht?


Ohne Zweifel  stößt der Verstand an seine natürlichen Grenzen, wenn du versuchst, mit seiner Hilfe das Mysterium des Lebens zu erfassen. Das ist ungefähr so, als wenn du eine Glühbirne bittest, herauszufinden, was elektrischer Strom ist und woher er kommt.

Der Job der Glühbirne ist es zu leuchten.
Der Job des Verstandes ist es, gute Lösungen für deine irdischen Probleme zu finden. Und diesen Job erfüllt er brillant.

Er kann gar nicht anders, als brillant zu arbeiten, denn  er benutzt ein unvorstellbar intelligentes System. Einen biologischen Supercomputer, dafür geschaffen, Tag und Nacht für dein Wohlergehen zu arbeiten – selbst  wenn du schläfst. Leider ist einigen von uns in der Schule erzählt worden, sie wären dumm. Das ist eine so dämliche Lüge! Dein Gehirn – die physische Basis deines Verstandes – ist das komplexeste und intelligenteste System, das Wissenschaftler so weit in unserem Universum entdeckt haben. *

„Veit, Veit, Veit, worauf willst du hinaus?“
Wenn du soooooo schlau bist, warum leidest du dann manchmal?
Wenn du sooooo intelligent bist, warum hängst du dann manchmal über Jahre in bestimmten Problemschlaufen fest?
Nicht nur das – von außen sieht es auch noch so aus, als wenn du manchmal selbst Probleme kreierst, die gar nicht da sind.
Wie das?

Wenn du leidest bzw. langfristig keine gute Lösung für deine Probleme findest, liegt es nicht daran, dass dein Verstand nicht richtig funktioniert, sondern…

…sondern?

Na?

Schon drauf gekommen?

Du leidest immer dann, wenn du deinem Verstand die falschen Fragen stellst.

Das ist es.

Wie immer: Nix dem Lindau glauben – selbst testen. Meine These heute morgen:

Du kannst nur leiden, weil du dir die falschen Fragen stellst.

Deine Fragen sind so, so so machtvoll!  Sie haben einen enormen Einfluss auf deine Realität.

JEDE FRAGE ENTHÄLT EINEN SCHÖPFERISCHEN CODE.

Jede Frage, die du dir stellst, beauftragt deinen Verstand, nach einer Antwort zu suchen. Dein Verstand kann keiner Frage widerstehen.
Mal kurz eine Auflockerungsübung für zwischendurch. Bitte wirklich machen…

…………………………………………………….
Stell dir vor, es würde jetzt gerade an deiner Tür klingeln, du würdest aufmachen und (keinen Schreck bekommen!), ich würde davor stehen. Und ich würde dich fragen:
„Kannst du mir drei Dinge aufzählen, die du schön an dir findest?“ Was wäre dies?
1.
2.
3.


……………………………………………………

Und?
Hast du drei Dinge gefunden?
Ja? Warum hast du sie gefunden? Weil du dir bewusst die Frage gestellt hast: „Was ist schön an mir?“

Jede Frage lenkt deine schöpferische Intelligenz in eine bestimmte Richtung.

Die Fragen, die du dir tagtäglich stellst, entscheiden darüber, was du siehst und was nicht. Wenn du irgendjemanden in deiner Umgebung als hässlich, dumm, gemein, böse siehst, solltest du dich nicht fragen, ob er das wirklich ist, sondern: „Welche Fragen stelle ich mir selbst bezüglich dieses Menschen?“


Die Qualität deines Lebens und deiner Beziehungen ist direkt abhängig von der Qualität der Fragen, die du dir stellst.

Menschen, die glücklicher oder erfolgreicher sind, stellen sich andere Fragen als unglückliche Menschen!

Lausche dem unterschiedlichen Geschmack der folgenden Fragen:
„Warum geschieht mir das schon wieder?“ oder „Was ist das Geschenk dieser Situation?“
„Was stimmt nicht mit mir?“ oder „Was ist wunderschön an mir?“

Erfährst du in einem Bereich deines Lebens keinen Erfolg, keine Erfüllung, sondern Leid, liegt es an einer der folgenden Ursachen:

A. Du stellst die falschen (problemorientierten) Fragen.

B. Du hältst die richtigen Fragen nicht lange genug aufrecht.

Die Kunst des erfolgreichen Lebens besteht darin, die richtige, ermächtigende Frage zu finden und sie ausreichend lange zu stellen. Wenn du wissen willst, welche Art von Fragen du dir häufig (bewusst oder unbewusst) stellst, schau einfach nur dein Leben an:

Kleine Fragen – kleines Leben.
Ängstliche Fragen – ängstliches Leben.
Fragen der Liebe – Leben der Liebe.
Sexy Fragen – sexy Leben.

Viele, viel zu viele Menschen hängen in den geistigen  Netzen zu kleiner, schäbiger Fragen fest – vorgekaut von Mutti, Papi, Lehrern, Kirche oder Medien. Nehmen wir als erleuchtendes Beispiel die Fragen der heutigen Bild-Zeitung:

„Warum sieht man die First-Lady nie?
Wollen die Spanier Krake Paul entführen?
Was bleibt ab 1. Januar netto übrig?
Herr Minister, ist die Polengrenze sicher?
Wie geil ist das ZDF?“

Den intelligentesten Bio-Computer der Welt zwischen seinen Ohren zu tragen und ihn mit solchen Fragen zu füttern, ist WAHNSINN.

Die Frage, die du dir stellst, entscheidet darüber, auf welcher Frequenz dein Bewusstsein Wirklichkeit wahrnimmt.

 

Deshalb ist eine gute Frage wirklich unbezahlbar.

Willst du dein Leben wirksam verändern?

Dann finde die richtige Frage.

Die Antwort folgt.

(Auszüge aus dem Homekurs ThinkBigEvolution)

 

 

Fragen der Kraft

Hier findest du eine Auswahl meiner Lieblingsfragen. Ergänze sie mit deinen besten Fragen.

  • Wann hast Du das letzte Mal etwas zum ersten Mal getan?
  • Was willst Du wirklich-wirklich?
  • Bist Du bereit, Dein altes Ich zu verlieren, um Dich zu finden?
  • Konzentrierst Du Dich auf das, was Du liebst, oder…?
  • Wenn Du denkst, Dein Leben ist hart, womit vergleichst Du es dann?
  • Worauf wartest Du?
  • Wie musst Du leben, um in Ruhe sterben zu können?
  • Bist Du ein Mensch, mit dem Du gern den Rest Deines Lebens verbringen würdest?
  • Weißt Du, dass heute Dein Tag ist?
  • Wenn Du nicht liebenswert und groß von Dir denkst, wer soll es dann tun?
  • Weißt Du, dass nichts zu gut ist, um wahr zu sein?
  • Was würdest Du versuchen, wenn Du wüsstest, dass es nicht fehlschlagen kann?
  • Wie würdest Du Dich selbst Gott vorstellen?
  • Weißt Du, wo Du Dich auf Deiner Reise befindest?
  • Weißt Du, dass Du derjenige bist, auf den Du gewartet hast?
  • Was ist Deine unerfüllte Passion?
  • Wo ist das Abenteuer in Deinem Leben?
  • Wann wirst Du je mehr Zeit für Dich haben als jetzt?


* Brain-Fakten: Die Länge aller Nervenbahnen deines Gehirns beträgt ca. 5,8 Millionen Kilometer.  Dein Gehirn ist ein sehr anspruchsvolles Organ mit einem besonders hohen Sauerstoff- und Energiebedarf. Obwohl es nur etwa 2 % deines Körpergewichts beträgt, strömen etwa ein Fünftel des gesamten Blutes durch dein Gehirn. Es verbraucht mehr als 50 % des im Blut freigesetzten Zuckers. Das gibt uns Rückschlüsse, wie hochaktiv dein Gehirn sein muss. Doch jetzt kommen erst die wirklich sensationellen Fakten: Dein Bio-Computer besteht aus ca. 100 Milliarden Nervenzellen, eine schier unvorstellbare Zahl.  Zum Vergleich: Unsere gesamte Galaxie hat ungefähr genauso viele Sterne. Jede einzelne Nervenzelle ist wiederum mit etwa 1.000 anderen Nervenzellen vernetzt. Wenn wir die möglichen Kombinationen der Verbindung deiner Nervenzellen untereinander in eine Zahl fassen würden, und du hättest den Auftrag, alle Nullen dieser Zahl auf ein Blatt Papier zu schreiben, bräuchtest du dafür 75 Jahre!
Obwohl wir im Zeitalter der Mikrochips leben, ist dein Gehirn nach wie vor der ungeschlagene  Supercomputer aller Zeiten – mit einer spektakulären Speicherkapazität. Auch hier ein Vergleich: Die Anzahl aller Elementarteilchen in unserem Universum beträgt 10-hoch-79. Die Anzahl der Wahrnehmungs- und Bedeutungsinhalte, die dein Gehirn speichern kann – z. B. Bilder, Düfte, Worte – liegt  bei 10-hoch-150!

Noch Fragen?

 


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